Um dem Abhilfe zu schaffen, habe ich mein Compiz einfach auf Version 0.8.6 (die von Ubuntu 10.10) downgegraded und somit die Probleme behoben. Achtung: Dabei wird auch Unity entfernt! Das geht so:
Zuerst das vorhandene Compiz entfernen:
sudo apt-get remove –purge compiz compiz-plugins-extra compiz-plugins-main
Wer den compizconfig-settings-manager oder Emerald noch installiert hat, sollte diese Pakete auch entfernen.
Anschließend wird das PPA von Giodic, der freundlicherweiße Pakete für Natty bereitstellt, aktiviert und das neue alte Compiz installiert:
sudo add-apt-repository ppa:guido-iodice/compiz-0.8.6-natty
sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade
sudo apt-get install compiz compiz-core compiz-fusion-plugins-main compiz-fusion-plugins-extra compiz-fusion-plugins-unsupported compiz-gnome compiz-plugins compizconfig-backend-gconf compizconfig-settings-manager libcompizconfig0 libdecoration0 python-compizconfig
Nun einfach noch Compiz neu starten und fertig!
Schließlich können noch alte Pakate (Plugins für Unity, etc), die nicht mehr benötigt werden, deinstalliert werden:
sudo apt-get autoremove
Danke für den Tip an Web UPD8. Dort wird auch beschrieben, wie man das ganze wieder rückgängig macht.
]]>W-Lan
W-Lan (Broadcom BCM43225) funktioniert zwar nicht direkt, Ubuntu informiert einem aber, dass ein propritärer Treiber verfügbar ist (wenn nicht: System -> Systemverwaltung -> Zusätzliche Treiber). Zum Runterladen & Installieren ist aber natürlich erstmal eine Internetverbindung nötig…
Hybrid Graphics
Die zwei Grafikkarten, bzw. das Umschalten & Ausschalten der unbenötigten Karte war dagegen etwas problematischer. Dazu gibt es zwar das Kernelmodul vga_switcheroo, welches ab Ubuntu 10.10 auch mitgeliefert wird, funktioniert hat es bei mir aber trotzdem nicht sofort. Wenn das Verzeichnis /sys/kernel/debug/vgaswitcheroo/ existiert, können die folgenden Schritte übersprungen werden. Falls nicht, sollte man zuerst den AMD-Treiber fglrx deinstallieren, welcher anscheinend das Umschalten blockiert und außerdem momentan mit der Grafikkarte noch nicht funktioniert:
sudo apt-get remove –purge fglrx
Danach sollte das Verzeichnis vorhanden sein. In diesem Befindet sich eine Datei namens swtich. Wenn man sie ausliest, kommt soetwas ähnliches raus:
$ cat /sys/kernel/debug/vgaswitcheroo/switch
0: :Off:0000:01:00.0
1:+:Pwr:0000:00:02.0
Welcher Eintrag welche Zeile darstellt, lässt sich mit folgendem Befehl herausfinden:
$ lspci | grep VGA
00:02.0 VGA compatible controller: Intel Corporation Core Processor Integrated Graphics Controller (rev 18)
01:00.0 VGA compatible controller: ATI Technologies Inc Redwood [Radeon HD 5600 Series] (rev ff)
Hierbei hat die ATI-Karte die ID “01:00.0″, welche sich in vorheriger Ausgabe unter der Nummer 0 wiederfindet. Das “Off” zeigt an, dass die Karte ausgeschaltet ist, “Pwr”, dass sie eingeschaltet ist und das + zeigt die derzeit benutzte Karte an. Zum Einschalten beider Karten genügt der Befehl
echo ON > /sys/kernel/debug/vgaswitcheroo/switch
Dementsprechend zum Ausschalten der nichtverwendeten Karte:
echo OFF > /sys/kernel/debug/vgaswitcheroo/switch
Wenn beide Karten angeschaltet sind, kann natürlich auch zwischen den Karten gewechselt werden. Mit
echo DIGD > /sys/kernel/debug/vgaswitcheroo/switch
wechselt man zur stomsparenden internen Intel-Grafik und mit
echo DDIS > /sys/kernel/debug/vgaswitcheroo/switch
zur stromhunrigen und leistungsfähigen ATI-Grafik. Nach dem Wechseln empfiehlt es sich natürlich, die nicht benutzte Karte wieder auszuschalten… Außerdem ist zu beachten, dass der Wechsel erst nach einem Neustart des X-Servers wirksam wird, als einmal ab- & anmelden.
Mehr dazu (Englisch) gibt es auch unter http://asusm51ta-with-linux.blogspot.com/ und https://help.ubuntu.com/community/HybridGraphicshttps://help.ubuntu.com/community/HybridGraphics
Probleme:
Da nach einem Systemstart wieder beide Grafikkarten aktiviert sind und das unnötig Strom frisst, habe ich noch ein Initscript geschrieben, welches Automatisch die unbenutzte abschaltet. Außerdem schaltet es beim Shutdown wieder beide Grafikkarten ein, um seltsame Fehler beim Shutdown zu vermeiden. Leider friert das System dabei natürlich ein, wenn eines der oben beschriebenen Szenarien eintreffen, was noch etwas unschön ist…
Update: Ein entladen des Kernelmoduls “radeon” scheint den selben Effekt zu haben, allerdings friert einem das System nicht mehr ein
#! /bin/sh
### BEGIN INIT INFO
# Provides: Disables second graphics card at startup and enables it on shutdown
# Required-Start:
# Required-Stop:
# Default-Start: 2 3 4 5
# Default-Stop: 0 1 6
# Short-Description:
# Description:
### END INIT INFOcase “$1″ in
start)
echo OFF > /sys/kernel/debug/vgaswitcheroo/switch
modprobe -r radeon
;;
stop)
#echo ON > /sys/kernel/debug/vgaswitcheroo/switch
;;
esacexit 0
Dieses Script einfach hybrid_graphics nennen, nach /etc/init.d/ kopieren, Ausführberechtigungen setzen (chmod +x /etc/init.d/hybrid_graphics) und danach noch mit update-rc.d hybrid_graphics defaults aktivieren.
Webcam
Funktioniert Out-of-the-Box, getestet mit Camorama
Sound
Interne Lautsprecher funktionieren ebenfalls problemlos, für einen Laptop ist der Klang sogar halbwegs okey. Den externen Ausgang habe ich noch nicht getestet.
Mikrofon
Scheint nicht auf Anhieb zu funktionieren, habe mich bis jetzt aber noch nicht genauer mit befasst.
Bluetooth
Erkannt wird es auf alle Fälle und lässt sich auch mit Fn+F3 aktivieren und deaktivieren. Getestet habe ich aber noch nichts.
Akkulaufzeit
Laut Herstellerangaben hält der Akku ja 8 Stunden. Zumindest mit “Energiesparprofil” schafft er das unter Windows auch auf alle Fälle, wenn nicht sogar länger. Unter Linux unter geringer Last (lediglich etwas Surfen, Wlan, Intel-Grafik) sind ohne spezielle Maßnahmen 6-7 Stunden drinnen, evtl. lässt sich da aber mit bestimmten Maßnahmen auch noch mehr herauskitzeln…
]]>Abhilfe kann geschaffen werden, indem man das Kernelmodul ‘acer_wmi’ läd: sudo modprobe acer_wmi
Falls dies automatisch beim Booten geschehen soll: echo “acer_wmi” | sudo tee -a /etc/modules
]]>Wie blöd, dass Google sich selbst als böse erkennt und auch entsprechend kennzeichnet. Wenn man trotz des Hinweises einfach auf die URL klickt wird man dann nichtmal einfach zur Seite geleitet, sondern kommt erst noch auf eine extra Warnseite von Google, die nochmals davor warnt, die Seite zu besuchen und vorschlägt, ein anderes der Suchergebnise zu nehmen.
Update
Inzwischen scheint Google den Hinweis wieder entfernt zu haben.
Ich hab trotzdem noch ein Beweis-Screenshot:
Update 2
Auch Heise berichtet
]]>Ein erstes suchen im Internet ergab, dass Brother selbst Treiber für Linux fabriziert: http://solutions.brother.com/linux/en_us/ Und das beste: Die funktionieren sogar!
Also zur Installation:
Zuerst muss man wie in http://solutions.brother.com/linux/en_us/before.html#prereq beschrieben für seine jeweilige Distribution Vorbereitungen treffen. (Unter Ubuntu 64bit braucht man z.B. die Packete ia32-libs und zsh)
Dann sucht man sich auf der Treiberdownload-Page http://solutions.brother.com/linux/en_us/download_prn.html den passenden Treiber und läd ihn herunter. (http://solutions.brother.com/linux/en_us/download_prn.html#MFC-640CW in meinem Fall). Dazu erst den LPR- (wichtig, erst LPR!) und dann den cupswrapper-Treiber herunterladen und jeweils mit dpkg -i <dateiname> installieren (auf 64bit-Systemen benötigt dpkg noch die option –force-all, da es sich um 32bit Treiber handelt, welche allerdings problemlos Funktionieren).
Falls bei der Installation des cupswrappers die Fehlermeldung “touch: kann „/usr/share/cups/model/brmfc210c_cups.ppd“ nicht berühren: No such file or directory” erscheinen sollte, schafft ein “mkdir /usr/share/cups/model” abhilfe.
Jetzt ist schon ein Drucker im System installiert, dieser ist aber so eingerichtet, dass der Drucker per USB angeschlossen ist. Also öffnet man die Druckereinstellungen (unter Gnome: System –> Einstellungen –> Drucken) und erstellt einen neuen Drucker. Falls der MFC640CW nicht automatisch erkannt wird, hilft es, “Sonstiges” auszuwählen und als Geräte-URL socket://<ip_des_druckers>:9100 einzugeben. Die IP müsste am Druckerdisplay irgendwo in den Einstellungen abzulesen sein. Jetzt in den weiteren Schritten den Drucker noch fertig einrichten (Druckermodell auswählen, etc) und er sollte funktionieren.
That’s all!
]]>Neulich habe ich einen neuen Bildschirmschoner entdeckt. Genauer gesagt handelt es sich um Phosphor. Diesen Bildschirmschoner kann man so konfiguieren, dass er einen beliebigen Text ausgibt.
Ich habe ihn unter Ubuntu so eingerichtet, dass er ein bisschen kernel-source ausspuckt. Er kann aber natürlich auch jeden anderen beliebigen Text ausspucken.
Zuerst einmal besorgen wir uns den Screensaver, indem wir das Packet xscreensaver-data-extra mit einem Packetmanager wie apt installieren.
Damit der Bildschirmschoner die Kernelsourcen auch anzeigen kann, müssen diese ebenfalls installiert sein. Wer keine hat, sollte sich diese per “apt-get install linux-source” auf den Rechner laden. Danach muss man die Datei linux-source-<kernelversion>.tar.bz2 in dem Verzeichnis /usr/src entpacken. Dazu wechselt man in dieses Verzeichnis und gibt dann “tar xpjf linux-source-<kernelversion>.tar.bz2″ ein. Wenn das geschehen ist, sollte man noch ein Symlink zwischen dem entstandenen Verzeichnis /usr/src/linux-source-kernelversion und /usr/src/linux-source erstellen. Dazu genügt ein simples “ln -s /usr/src/linux-source-kernelversion /usr/src/linux-source”
Nun geht es an die Konfiguration des Bildschirmschoners:
Unter Ubuntu liegt die Konfigurationsdatei namens phosphor.desktop in dem Verzeichnis /usr/share/applications/screensavers. Diese muss man mit einem Texteditor öffnen und die Zeile, in der “exec=phosphor -root” steht modifizieren.
Bei mir steht in der modifizierten Version der Datei in dieser Zeile folgendes:
“exec=phosphor -program “cat $(find /usr/src/linux-source/ -name ‘*.c’ | sort -R | head -n 5)” -scale 2 -root”
eine kurze Erklärung:
-programm steht für das Programm, das aufgerufen wird. In diesem Falle bekommt er den Inhalt von 5 verschiedenen, zufällig ausgewählten Dateien aus dem Verzeichnis /usr/src/linux-source. Dieser kleine Code-Schnipsel ist sicherlich nicht der performanteste, erfüllt aber seien Zweck.
-scale 2: Dies bedeutet, dass die Schrift etwas verkleinert wird. Der Standartwert ist 6, allerdings ist dies für meinen Geschmack etwas zu groß, deswegen die 2. Hier kann jeder ausprobieren und den Wert nehmen, der ihn am besten gefällt.
-root sorgt für nichts anderes, als dass der Screensaver über den kompletten Bildschirm läuft und nicht in einem extra Fenster gestartet wird. (Vollbild)
Phosphor hat noch eine Menge anderer Konfigurationsmöglichkeiten, die per “man phosphor” eingesehen werden können.
Wenn nun Phosphor fertig konfiguiert ist, muss man seiner Graphischen Oberfläche nur noch mitteilen, dass es Phosphor auch als Bildschirmschoner verwenden soll. Unter Gnome muss man dafür auf System –> Einstellungen –> Bildschirmschoner gehen, und dort Phosphor auswählen.
Und zu guter letzt: einfach Testen
(über Feedback und Verbesserungsvorschläge freue ich mich natürlich immer ;))
Update: unter http://forum.ubuntuusers.de/topic/linux-kernel-code-screensaver/#post-2443224 ist ein performanterer Weg beschrieben um dem Bildschirmschoner seinen Text zum Anzeigen zu “füttern”. ]]>